Zivile Wanderung auf die Rotspielscheibe

Geschrieben am: 14.06.2009 12:13
Abgelegt unter: Bergtouren

Blumen und Schmetterlinge begleiteten uns, nur der Watzmann wollte für Beate partout nicht den Hut lüften. Rätsel gab der Stein mit dem Hufeisenmuster auf, besonders schön blühten die weißen Alpenküchenschellen, die dunklen Puschel sind laut Buch "Gestutztes Läusekraut". Das Panorama vom Steinernen Meer zeigt immer noch viel Schnee.


Kommentare

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Beate Ziegler aus bei Rosen daheim

b.ziegler@online.de

 
Sonntag, 14-06-09 13:34
Ablenkungen am Wegesrand

Neben Zivilem und Blütenreichen tierisch viel Tier…Ja, Tiere haben wir auch gesehen! Zum Beispiel den deutschen oder sogar den Europameister? im – sagen wir - Bergjoggen, dessen Namen ich immer vergesse, wie der Schnaps (...so was weiß Ika) und jede Menge fesche Männerwadeln, die flott an uns zwei vorbeizogen!

Was? Ob wir nicht schwach geworden wären angesichts solcher Ablenkungen am Wegesrand?
Schwach, wir? Nein, beileibe nicht. Wir hatten ja die besten Plätze, weil die Ablenkungen ja so schnell um die Wette bergan rennen mussten, und da fühlt Frau sich gleich- berechtigt, Vergleiche anzustellen .... und es waren ziemlich tierische Vergleiche, die wir da von HINTEN angestellt haben (... wir hatten einsichtiges Nachsehen mit uns selbst, sind wir doch alles andere als unfit).

Am Anfang käuten klauenkauernde Kuhschönheiten Kräuterwiesen wider, während wir Vogel-Bach-Konzerte hörten... dann wurden die Tiere seltener…neben einem Gämsenpärchen, saßen da schillernde Scarabeen und Tausendfüßler verdarben mir den Tritt und Schmetterlinge schmetterten und Kolkraben kreischten und ein Sperber kreiste suchend… und beim Gipfel Gämsen auf dem Schneebrett, die ihr Bäuchlein kühlten (so was weiß Ika neben Alliterationen auch) und ....

nicht zu vergessen die Bergmolche, echte schwarze Bergmolche haben wir gesehen: Die tauchen aus dem TĂĽmpel auf, um zu atmen. Das mĂĽssen sie.
Und wenn Sie Liebe spielen wollen, dann machen sie ein Ritual: Der Mann, also der Bergmolch, stellt sich vor die Bergmolchfrau hin und
zwar quer – so dass sie seinen Schwanz sehen kann. Und dann, wedelt er mit demselben vor ihr rum….

(Ika meint, das wäre wohl wegen der Duftstoffe, ja, so was weiß Ika auch).

Also, liebe Ika, immer wieder gerne, gehe ich geleitet und nur mit Dir allein zu vielen weiteren Gipfel- und Naturerlebnissen, berauf – bergab! Schon wegen der Ablenkungen und nicht nur, um seltene Tiere zu beobachten...
Ich hoffe, nun, da wir uns immerhin erstmals Aug-in-Aug gegrüßt haben, der Watz-Mann lüftet beim nächsten Mal nicht nur für mich seinen Hut und das Wetter bleibe trotzdem gut.

Beate

Herwig
  Montag, 15-06-09 14:18
Wie schade, dass wir uns nicht ueber den Weg gelaufen sind! Aber das Bier auf der GotzenAlm war einfach dringender, und als ich um 19:00 Uhr an der KoenigsBachAlm war, wart ihr schon lange weg!

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