Auf den Spuren des Schwarzmarkierers

Geschrieben am: 30.06.2011 14:41
Abgelegt unter: Aktuelles

Der sogenannte Schwarzmarkierer (obwohl er rot markiert) beherrschte ja schon letztes Jahr die Berchtesgadener Presse. Es wurde dar├╝ber berichtet, dass die Nationalparkverwaltung in kostspieligen Aktionen seine roten Punkte wieder unkenntlich machen m├╝sse. 

Nun fand ich Anzeichen, dass der geheimnisvolle Unbekannte dies keineswegs auf sich beruhen l├Ąsst. Auf einem (normalerweise unmarkierten jedoch keineswegs unbekannten) Weg im Klausbachtal bemerkte ich sowohl Spuren beseitigter Markierungen als auch nagelneue rote Punkte. Hier ist offensichtlich eine Art Wettlauf ausgebrochen, den der Markierer mit der Methode "farbklotzen statt farbkleckern" zu gewinnen sucht.

Wahrscheinlich w├Ąre es finanziell g├╝nstiger, wenn man an jedem Eingang zum Nationalpark darauf hinweisen w├╝rde, dass ausschlie├člich Wege mit gelben Schildern offizielle Wege sind, die gewartet werden und auf denen man bei Problemen schnelle Hilfe erwarten kann.

├ťbrigens markiert der Schwarzmarkierer ganz offensichtlich nicht absichtlich "ins Nichts". Aber es sind halt auch keine Spazierwege - diese alten Wege.

Und bitte: Die Wege, die man ohne Plan und Karte gehen kann, sind die mit den gelben Schildern und den rotwei├čen Markierungen. Wer anderen Markierungen folgt, braucht sich nicht zu beschweren. Ein roter Punkt kann alles M├Âgliche hei├čen, Forstleute markieren damit zum Beispiel abzuholzende B├Ąume. 


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